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Veröffentlicht in Fraktion
am 26.02.2016

Die SPD-Gemeinderatsfraktion wendet sich gegen die geplante Nutzungsänderung im „Blauen Bock“.

Geplant ist im Erdgeschoss eine Spielhalle einzurichten. Der Nachtclub bzw. der bordellähnliche Betrieb soll im 1.Stock weiter geführt werden.

Die Spd-Fraktion stellt einen entsprechenden Antrag:

Vorschaubild

 

SPD-Gemeinderatsfraktion Rheinfelden (Baden)                                                     Rheinfelden, 22.02.2016

c/o Uwe Wenk,  Schützenstraße 8,

79618 Rheinfelden (Baden)

Stadtverwaltung Rheinfelden (Baden)

z. Hd. Herrn OB Klaus Eberhardt

Rathaus, Kirchplatz 2

79618 Rheinfelden (Baden)

Bauantrag „Blauer Bock“ (Nutzungsänderung EG in Spielhalle)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fa. Kling GmbH, Ziegelstraße 26, D-88255 Baindl, hat die Baugenehmigung beantragt, im EG des Gebäudes Bundesstraße 24 (Nachtclub Blauer Bock), Lgb.-Nr. 1712, Gemarkung Karsau eine Spielhalle einzurichten.

Die Baurechts-Abt. der Stadt Rheinfelden (Baden) hat zuletzt in der zur Sitzung des Ortschaftsrates Karsau am 02.02.2016 erstellten  Informationsvorlage und in dieser Sitzung auch mündlich darauf hingewiesen, dass man die Baugenehmigung für die Nutzungsänderungen des EG in eine Spielhalle nach § 35 BauGB genehmigen wird, weil der Nutzungsänderung keine öffentlichen Belange entgegenstehen.

Aufgrund der bisher bekannten Umstände ist es völlig unklar, warum die Baurechtsabteilung zu dieser Einschätzung kommt. Noch unklarer ist die ebenfalls von der Baurechtsabteilung getroffene Feststellung, man „müsse“ die Genehmigung wohl schon aufgrund der neueren Regelung zur Genehmigung von  Spielhallen erteilen. Der im Jahre 2010 vom Gemeinderat beschlossene „Bebauungsplan Spielhallen“ ist nach Auskunft des Stadtbauamtes ebenfalls gegenstandlos. Angeführt wird auch ein in früheren Jahren geschlossener Vergleich zwischen den Betreibern/Nutzern der Immobilie rsp. ihren Rechtsvorgängern dessen Inhalt uns nicht bekannt ist.

Klar ist eines: Soweit eine Baugenehmigung wegen Verstößen gegen öffentliches Recht nicht erteilt werden kann, solange finden die spezielleren Glücks-spielregelungen keine Anwendung. Hinsichtlich des Nachtclubs „Copaca-bana“ (Traubenstraße), für den im engen zeitlichen Zusammenhang ebenfalls ein Antrag auf eine Umnutzung als Spielhalle durch einen anderen Betreiber gestellt worden war, war die Genehmigungssituation im tatsächlichen nicht zu vergleichen: Die Unterschreitung der 500 m-Grenze zu einer bestehenden schulischen Einrichtung führte zwingend zur Ablehnung des Antrags; Baurecht war hier nicht mehr entscheidungsrelevant.

Soweit im Blauen Bock eine  baurechtliche Genehmigung von der Stadt in Betracht gezogen wird, ist der Fall zwingend dem RP Karlsruhe vorzulegen. Diese prüft die Zulässigkeit nach Glücksspielrecht (Landesglücksspielgesetz).

Der Ortschaftsrat des Stadtteils Karsau hat sich im Rahmen seiner begrenzten Mitwirkungsmöglichkeiten aus vielerlei Gründen (Jugendschutz, Verstoß gegen wichtige städtebauliche Gründe u. a.) bereits in seiner Sitzung vom 14. Juli 2015 einstimmig gegen die Erteilung der baurechtlichen Nutzungsänderung durch die Stadt ausgesprochen. Ob die baurechtliche Genehmigung zwischenzeitlich erteilt wurde, ist nicht bekannt. Gegenüber einem Gemeinderat der SPD wurde zudem von der Baurechtsabteilung schriftlich die Einschätzung geäußert, man dürfe ihm „aus Gründen des Datenschutzes keine näheren Informationen zur Rechtslage in diesem Einzelfall geben.“ Dem gegenüber steht das Frage- und Antragsrecht eines Gemeinderates, das sich aus § 24 GemO einerseits und der Geschäftsordnung des Gemeinderates andererseits ergibt.

Von daher stelle ich für die SPD-Fraktionen im Gemeinderat der Stadt Rheinfelden (Baden) und im Ortschaftsrat des Stadtteils Karsau folgenden

Antrag:

  1. In der nächsten Sitzung des Gemeinderates informiert die Verwaltung umfassend über den Stand des Verfahrens (nach BauGB und Glücksspielrecht).
  2. Eine in Aussicht gestellte Genehmigung der beantragten Nutzungsänderung wird zunächst nicht erteilt.
  3. Soweit eine bereits erteilte baurechtliche Genehmigung  zur Genehmigung nach Glücksspielrecht bereits an das RP Karlsruhe übersandt worden ist, wird diese von der Stadt  unverzüglich zurückgezogen.
  4. Die Stadt erlässt für den Bereich des „Blauen Bock“ eine Veränderungssperre im angemessenen Umfang gemäß BauGB und begründet diese im städtebaulich erforderlichen Umfang unter Mithilfe eines qualifizierten Planungsbüros.
  5. Der von der Baurechtsabteilung angeführte „Vergleich“ zwischen Stadt und Eigentümer/Mieter „Blauer Bock“ wird dem Gemeinderat unverzüglich zur Kenntnis gebracht (zu bedenken ist dabei, dass der Gemeinderat diesen „Vergleich“ wenn er denn tatsächlich existiert, im Zeitpunkt seines Abschlusses als zuständiges Organ hat genehmigen müssen; einem späteren Gemeinderat kann schon von daher die Einsicht in diesen „Vergleich“ nicht versagt werden: eine Ausfertigung des „Vergleiches“ muss bei der Stadt vorliegen).

 

Ergänzend ist noch darauf hinzuweisen, dass im „Blauen Bock“ auch weiterhin ein Nachtclub bzw. bordellähnlicher Betrieb geführt werden soll. Diese wird vom bisherigen Erdgeschoss, in dem künftig die Spielhalle untergebracht werden soll, in den 1. Stock verlegt werden. Der menschenverachtende Umgang mit Frauen soll erneut praktiziert werden. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die SPD-Fraktion hofft auf eine engagierte Unterstützung der Stadtverwaltung, in der markanten Baulichkeit an der Gemarkungsgrenze  zu Schwörstadt sowohl den Nachtclub wie auch die Spielhalle im Interesse der Bürgerschaft  mit allen zu Gebote stehenden rechtlichen Mittel  künftig zu verhindern. Zu prüfen wäre insoweit auch die Frage, seit wie vielen Jahren der Nachtclubbetrieb faktisch schon eingestellt ist und ob dadurch ein etwaiger Bestandsschutz untergegangen ist. Folgende Anlagen sind  beigefügt:

  • Presseartikel Der Sonntag vom 21.02.2016 zur Spielsucht
  • Blauer Bock Spielhalle Stellungnahme Stadt Rheinfelden
  • Schreiben an Gemeinderat Fischer

Mit freundlichen Grüßen

für die SPD-Fraktionen

Uwe Wenk

Veröffentlicht in Ortsverein
am 25.02.2016

Der von unserem Ortsverein in Schloss Beuggen veranstaltete Diskussionsabend „Mehr Demokratie“ war eine gelungene Veranstaltung!

Sarah Händel (Geschäftsführerin Mehr Demokratie) und unser Landtagsabgeordneter Hidir Gürakar waren die prominenten Diskussionspartner. Über zwei Stunden konnte über 20 Teilnehmer eine harte aber stets sachliche und faire Diskussion erleben und auch daran teilhaben. 

In der Presse fand die Veranstaltung ein sehr positives Echo (Badische Zeitung, 24. Februar)

 

Veröffentlicht in Ortsverein
am 24.02.2016

Gegenkundgebung zu AfD Veranstaltung am 05.03.2016

Liebe Genossinnen und Genossen!

Ihr habt sicher alle gehört, die AfD wird auch in Rheinfelden aktiv. Am Samstag den 05.03.2016 hat sie eine Kundgebung in Rheinfelden geplant.

Die AfD benutzt die aktuelle Flüchtlingssituation um Ängste zu schüren und so Stimmen zu sammeln. Die jüngsten Ereignisse in Sachsen, die an Ereignisse unserer dunkelsten Vergangenheit erinnern, sind ein Ergebnis dieser AfD Kampagnen. Die AfD schürt Ängste und weckt Vorurteile ohne aber Lösungen anzubieten und sammelt so Stimmen.

Wenn man dann noch in einem Leserbrief der BZ vom 24.02.2016 lesen kann Zitat: Man kann über die AfD und über manche Kommentare ihrer Vertreter denken was man will, aber diese Partei ist weder undemokratisch (hier haben eher manche Ihrer Gegner Defizite) noch rechtsradikal. Es gibt keinen grundsätzlichen Grund mit dieser Partei anders zu verfahren als zum Beispiel mit Grünen oder Linken.

Dann stimmt das doch sehr bedenklich.

Frau Lohmann hat eine Gegenkundgebung angemeldet die am 05.03.2016 von 16.00Uhr bis 17.30 Uhr in der Fußgängerzone in Rheinfelden stattfinden wird (näheres könnt Ihr über den Link unten zur Badischen Zeitung vom 24.02.2016 nachlesen). Frau Lohmann schreibt u.A dazu in ihrem Aufruf Zitat: Wir können was dafür, wenn wir nichts dagegen tun.

Deshalb der Aufruf:

Beteiligt Euch an der Gegenkundgebung!

und wehret damit allen Anfängen.

 

Aktionsbündnis für Gegendemo (veröffentlicht am Di, 23. Februar 2016 18:49 Uhr auf badische-zeitung.de)

Veröffentlicht in Ortsverein
am 19.02.2016

Veröffentlicht in Ortsverein
am 17.02.2016

Liebe Genossinen und Genossen.

Hidir Gürakar läd ein zu einer Veranstaltung am 5. März mit Nils Schmid. Er schreibt dazu:

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir befinden uns in bewegten Zeiten - in Zeiten zahlreicher und parallellaufender Umbrüche. Die SPD hat in den letzten fünf Jahren die Weichen dafür gestellt, Baden-Württemberg wieder zukunftsfest zu machen.

Dennoch, stellen sich die Menschen viele Fragen: Wie geht es mit uns weiter? Wie positionieren wir uns mitten in Europa? Wie können wir in Zeiten der Globalisierung das wirtschaftliche Wachstum und den sozialen Ausgleich, auch hier am Hochrhein, gewährleisten? Wie schaffen wir es, auch in Anbetracht der gestiegenen Flüchtlingszahlen, den sozialen Zusammenhalt in unserem Land zu wahren? Wie reagieren Wirtschaft und Gesellschaft auf den demographischen Wandel?

Diese und weitere Fragen möchte ich und unser Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid (MdL) mit Euch diskutieren und freue mich auf Euer Kommen und Euren Beitrag.

Euer

Hidir Gürakar, MdL

Um Rückmeldung wird bis zum 29.02.2016 unter folgendem Kontakt gebeten: Kontakt: Bürgerbüro Hidir Gürakar, MdL Rudolf-Eberle-Platz 11, 79713 Bad Säckingen Telefon: 07761/9982890 E-Mail: info@guerakar.de

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